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Segeln

Prahm mit Stützvorrichtung
Antike vs. Moderne

Endlich ist es soweit! Der erste Fahrversuch unter Segel startete am 28. September.

Eine Forschungsfrage bestand daraus, zu klären, auf welchen Kursen das Römerschiff gefahren werden kann. Da im Vorfeld nicht absehbar war, wie das Schiff auf die verschiedenen Windeinflüsse reagieren würde, wurden dem Prahm, um zunächst "auf Nummer sicher" zu gehen "Stützräder" als Kentersicherung verpasst. Diese Kentersicherung besteht aus einer Holzkonstruktion, an deren Enden Tonnen als Auftriebsmittel befestigt sind. Die Ausleger sollen dazu dienen, durch Ihren Auftrieb ein Kentern des Schiffes zu vermeiden, um die Messtechnik vor dem Untergang zu schützen.

Die 1. Testfahrt zeigte schnell - und anders als erwartet - dass die Abstützung für das Segeln nicht benötigt wird, sogar eher hinderlich ist.

Für alle war klar, die nächste Fahrt findet ohne Kentersicherung statt. Die folgenden Messfahrten machten deutlich, dass das Römerschiff wesentlich manövrierfähiger ist, als gedacht.
Eine Fahrt auf Halbwindkurs (Segel stehen im 90° Winkel zum Wind) stellte sich als praktikabel heraus. Sogar ein weiteres leichtes Anluven war möglich. Die Auswertung der Messdaten wird hierüber Aufschluss geben und präzisiere Aussagen ermöglichen.

Die Crew im vollen Einsatz
Die Segel werden gerefft